Erpressung - und keine eigenständige Nötigung

Erpres­sung – und kei­ne eigen­stän­di­ge Nöti­gung

Eine Dro­hung ist die Ankün­di­gung eines künf­ti­gen Übels, auf des­sen Ein­tritt der Dro­hen­de Ein­fluss hat oder zu haben vor­gibt. Sie kann auch kon­klu­dent erfol­gen. Emp­find­lich ist ein ange­droh­tes Übel aller­dings nur dann, wenn der in Aus­sicht gestell­te Nach­teil so erheb­lich ist, dass sei­ne Ankün­di­gung den Bedroh­ten im Sin­ne des Täter­ver­lan­gens

Lesen
1 Nötigungshandlung - 2 erzwungene Verhaltensweisen

1 Nöti­gungs­hand­lung – 2 erzwun­ge­ne Ver­hal­tens­wei­sen

Wer­den durch die­sel­be Nöti­gungs­hand­lung ver­schie­de­ne Ver­hal­tens­wei­sen des Tat­op­fers erzwun­gen, so liegt nur eine Tat vor. So lag es auch in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall: Die Schlä­ge des Ange­klag­ten dien­ten eben­so wie sei­ne Dro­hung im Rah­men eines ein­heit­li­chen Lebens­vor­gan­ges kumu­la­tiv der Erzeu­gung einer Zwangs­la­ge des Opfers. Die Nöti­gungs­mit­tel bil­de­ten

Lesen