Notarieller Vertrag - und die Vermutung seiner Vollständigkeit und Richtigkeit

Notarieller Vertrag – und die Vermutung sei­ner Vollständigkeit und Richtigkeit

Die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit eines nota­ri­el­len Vertrages wird nicht durch die Vorlage eines inhalt­lich abwei­chen­den Vertragsentwurfs wider­legt. Die nota­ri­el­le Kaufvertragsurkunde ist eine öffent­li­che Urkunde im Sinne von § 415 ZPO. Solche Urkunden erbrin­gen vol­len Beweis dar­über, dass die Erklärung mit dem nie­der­ge­leg­ten Inhalt so, wie beur­kun­det, abge­ge­ben wur­de

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Vertragsauslegung - bei notariellen Kaufverträgen

Vertragsauslegung – bei nota­ri­el­len Kaufverträgen

Nach aner­kann­ten Auslegungsgrundsätzen bil­det der von den Parteien gewähl­te Wortlaut einer Vereinbarung und der die­sem zu ent­neh­men­de objek­tiv erklär­te Parteiwille den Ausgangspunkt einer nach §§ 133, 157 BGB vor­zu­neh­men­den Auslegung . Weiter sind nach aner­kann­ten Auslegungsgrundsätzen ins­be­son­de­re der mit der Vereinbarung ver­folg­te Zweck und die Interessenlage der Parteien zu beach­ten,

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