Diebstahl mit Pfefferspray

Dieb­stahl mit Pfefferspray

Das Pfef­fer­spray ist ein von § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB (Dieb­stahl mit Waf­fen) erfass­tes Tat­mit­tel. Dabei bedarf kei­ner Ent­schei­dung, ob es sich um eine „Waf­fe“ oder um „ein ande­res gefähr­li­ches Werk­zeug“ han­delt. Für die Eigen­schaft als „Waf­fe“ im straf­recht­li­chen Sin­ne könn­te spre­chen, dass mit Pfef­fer­spray gefüll­te Dosen als tragbare

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Der Einsatz von Pfefferspray

Der Ein­satz von Pfefferspray

Wird Pfef­fer­spray ziel­ge­rich­tet gegen Per­so­nen ein­ge­setzt, stellt das grund­sätz­lich einen schwer­wie­gen­den Ein­griff in die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit dar und kann ein beson­de­res Fest­stel­lungs­in­ter­es­se begrün­den. Der Ein­satz von Pfef­fer­spray kann zur Abwehr einer dro­hen­den Gefahr für die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit von Poli­zei­be­am­ten ange­wen­det wer­den. Zur Durch­set­zung eines aus­ge­spro­che­nen Platz­ver­wei­ses ist der Ein­satz von

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Pfefferspray als Waffe

Pfef­fer­spray als Waffe

Ein Reiz­stoff­sprüh­ge­rät der Mar­ke „Walther/​ProSecur“ ist als (sons­ti­ge) Waf­fe im tech­ni­schen Sin­ne gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a WaffG i.V.m. Anla­ge 1 zu § 1 Abs. 4 WaffG, Abschnitt 1, Unter­ab­schnitt 2, Nr. 1.2.2 zu qua­li­fi­zie­ren, die ihrem Wesen nach geeig­net und dazu bestimmt ist, die Angriffs- oder Abwehr­fä­hig­keit von Men­schen her­ab­zu­set­zen. Die­se Eigenschaft

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