Das ver­fas­sungs­wid­ri­ge Gesetz – und die unter­las­se­ne Rich­ter­vor­la­ge

Unter­lässt ein Gericht auf­grund einer unver­tret­ba­ren ver­fas­sungs­kon­for­men Geset­zes­aus­le­gung eine Rich­ter­vor­la­ge an das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, so ver­letzt dies die Garan­tie des gesetz­li­chen Rich­ters. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt der Ver­fas­sungs­be­schwer­de einer Ent­eig­nungs­be­hör­de gegen eine statt­ge­ge­ben. Die Ent­eig­nungs­be­hör­de konn­te sich vor­lie­gend auf die jus­ti­zi­el­len Gewähr­leis­tun­gen aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG

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Der Ersatz für ver­geb­li­che Pla­nungs­auf­wen­dun­gen eines Golf­platz­pro­jek­tes

Ist in einem geschlos­se­nen Ver­trag eine Schieds­klau­sel ent­hal­ten, in der sich die Betei­lig­ten sinn­ge­mäß dazu ver­pflich­ten, vor Anru­fung des zustän­di­gen Gerichts einen Schlich­tungs­ver­such vor dem Schieds­ge­richt zu unter­neh­men, ist eine vor­he­ri­ge Kla­ge nicht zuläs­sig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der ehe­ma­li­gen

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Kein Kin­der­gar­ten­bau – Grund­stücks­ei­gen­tü­mer for­dern Geld­ent­schä­di­gung

Die Ver­sa­gung einer Geld­ent­schä­di­gung wegen Nichtum­set­zung eines Bebau­ungs­plans, wodurch sich die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer beschwert gefühlt haben, ver­letzt kein Ver­fas­sungs­recht, hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nun­mehr ent­schie­den. Das Pla­nungs­scha­dens­recht nach den §§ 39 ff. Bau­ge­setz­buch (Bau­GB) regelt, ob und auf wel­che Wei­se Ver­mö­gens­nach­tei­le, die einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer an sei­nem Grund­stück durch Fest­set­zun­gen in einem Bebau­ungs­plan

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