Leis­tungs­be­schrei­bun­gen, Preis­ver­ein­ba­run­gen – und ihre Inhalts­kon­trol­le

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen, die Art, Umfang und Güte der ver­trag­li­chen Haupt­leis­tung und der hier­für zu zah­len­den Ver­gü­tung unmit­tel­bar bestim­men (Leis­tungs­be­schrei­bun­gen und Preis­ver­ein­ba­run­gen), sind von der Inhalts­kon­trol­le aus­ge­nom­men. Die Frei­stel­lung von der Inhalts­kon­trol­le gilt jedoch nur für Abre­den über den unmit­tel­ba­ren Gegen­stand der Haupt­leis­tungs­pflich­ten, d.h. den Bereich von Rege­lun­gen, ohne deren Vor­lie­gen

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Der irr­tüm­lich ver­ein­bar­te Net­to­preis

Ver­ein­ba­ren die an einem Leis­tungs­aus­tausch Betei­lig­ten rechts­irr­tüm­lich die Gegen­leis­tung ohne Umsatz­steu­er, ist der ver­ein­bar­te Betrag in Ent­gelt und dar­auf ent­fal­len­de Umsatz­steu­er auf­zu­tei­len. Das ist aller­dings nicht auf eine (teil­wei­se) Unein­bring­lich­keit des Ent­gel­tes gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG zurück­zu­füh­ren. Denn für Umsät­ze, die ein Steu­er­pflich­ti­ger in sei­nen Steu­er­erklä­run­gen nicht angibt

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Ver­fall­klau­sel für indi­vi­du­ell ver­ein­bar­te Son­der­prei­se

Eine Klau­sel in einem Ver­brau­cher­ver­trag, wonach indi­vi­du­ell ver­ein­bar­te Son­der­prei­se ungül­tig sind und an deren Stel­le "regu­lä­re" Prei­se zu zah­len sind, falls die Son­der­prei­se nicht recht­zei­tig gezahlt wer­den, ist gemäß § 309 Nr. 1 BGB unwirk­sam. Nach § 309 Nr. 1 BGB ist in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die – wie hier – nicht gegen­über

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