Hohe Handykosten bei Prepaid-Vertrag

Hohe Han­dy­kos­ten bei Prepaid-Vertrag

Warnt eine Tele­fon­ge­sell­schaft bei einem Pre­­paid-Ver­­­trag mit auto­ma­ti­scher Auf­la­dung nicht vor dem beson­de­ren Kos­ten­ri­si­ko, liegt ein Ver­stoß gegen den Grund­satz von Treu und Glau­ben (§ 242 BGB) vor, der zu einem Scha­dens­er­satz­an­spruch des Kun­den füh­ren kann. So die Ent­schei­dung des Kam­mer­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Kun­den, der Tele­fon­ge­büh­ren von

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14.717,65 € per Prepaid-Karte

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Vor dem Land­ge­richt Ber­lin hat­te ein Mobil­funk­pro­vi­der einen sei­ner Kun­den ver­klagt. Der Kun­de hat­te einen Pre­­paid-Tarif gewählt, den der Anbie­ter im Inter­net mit „Ein­fach abte­le­fo­nie­ren, erhöh­te Kos­ten­kon­trol­le, auto­ma­ti­sche Auf­la­dung mög­lich“ bewor­ben hat­te. Dabei hat­te der Kun­de sich für die Opti­on „Web­­shop-Auf­­la­­dung 10“ ent­schie­den. Ende August 2009 stell­te ihm der Mobilfunkanbieter

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