Sexuelle Nötigungen - und die psychologische Behandlung des Opfers

Sexu­el­le Nöti­gun­gen – und die psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung des Opfers

Es kann nicht bereits bei der Straf­rah­men­wahl und bei der kon­kre­ten Zumes­sung der Ein­zel­stra­fen straf­schär­fend berück­sich­tigt wer­den, dass das Opfer infol­ge der Taten psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung zur Bewäl­ti­gung des Gesche­hens benö­ti­ge und dass die Taten sich ins­ge­samt über einen sehr lan­gen Zeit­raum erstreck­ten. Dies gilt zumin­dest dann, wenn nicht fest­steht, dass

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Schadensersatz für psychische Beeinträchtigungen - und die verweigerte Behandlung

Scha­dens­er­satz für psy­chi­sche Beein­träch­ti­gun­gen – und die ver­wei­ger­te Behandlung

Inwie­weit haf­tet der Schä­di­ger für psy­chi­sche Beein­träch­ti­gun­gen, wenn der Geschä­dig­te es unter­lässt, sich einer (wei­te­ren) Behand­lung zu unter­zie­hen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Im hier ent­schie­de­nen Fall wur­de die Klä­ge­rin im Sep­tem­ber 2005 von Nach­barn her­bei­ge­ru­fen, nach­dem ihr fast 4jähriger Sohn beim Spie­len auf die

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