MCS-Erkrankung als Berufskrankheit

MCS-Erkran­kung als Berufskrankheit

Eine MCS-Erkran­­kung (Mul­ti­ple Che­mi­cal Sen­si­ti­vi­ty – Viel­fa­che Che­mi­ka­li­en­un­ver­träg­lich­keit) ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he nicht wie eine Berufs­krank­heit gemäß § 9 Abs. 2 SGB VII fest­zu­stel­len. Nach § 9 Abs. 2 SGB VII haben die Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger eine Krank­heit, die nicht in der BKV bezeich­net ist oder bei der die dort bestimm­ten Voraussetzungen

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Riechstörung als Berufskrankheit

Riech­stö­rung als Berufskrankheit

Ist ein Mon­teur aus dem Tra­fo­bau durch sei­ne Tätig­keit über lan­ge Jah­re ver­schie­de­nen jeweils toxi­schen, schleim­haut­rei­zen­den Stof­fen aus­ge­setzt gewe­sen und lei­det dadurch an einer Riech­stö­rung, ist die­se als „Wie-Berufs­­­kran­k­heit“ gemäß § 9 Abs. 2 SGB VII (bzw. § 551 Abs. 2 RVO) anzu­er­ken­nen. Die Hyp­o­s­mie (ver­min­der­tes Riech­ver­mö­gen) beim Klä­ger ist nach § 551

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Kehlkopfkarzinom als Berufskrankheit für Maler und Lackierer?

Kehl­kopf­kar­zi­nom als Berufs­krank­heit für Maler und Lackierer?

Ein Kehl­kopf­kar­zi­nom ist bei Malern und Lackie­rern nach dem der­zei­ti­gen Stand der medi­zi­ni­schen Wis­sen­schaft nicht als Berufs­krank­heit anzu­er­ken­nen. Auch die Ergeb­nis­se der Rhein-Neckar-Larynx­s­tu­­die bele­gen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg kei­ne grup­pen­typi­sche Risi­ko­er­hö­hung für die­sen Per­so­nen­kreis. Der gel­tend gemach­te Anspruch auf Aner­ken­nung sei­ner Erkran­kung wie eine Berufs­krank­heit („Wie-BK“ bzw.

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