Der ruan­di­sche Bür­ger­meis­ter und der Frank­fur­ter Völ­ker­mord­pro­zess

Der Staats­schutz­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main hat den 56-jäh­­ri­gen ruan­di­schen Staats­bür­ger Ones­pho­re R. der Bei­hil­fe zum Völ­ker­mord in Ruan­da im Jahr 1994 schul­dig gespro­chen und ihn zu einer Frei­heits­stra­fe von 14 Jah­ren ver­ur­teilt. Die in dem zen­tral­afri­ka­ni­schen Land Ruan­da leben­de Bevöl­ke­rung wird seit frü­hes­ter Zeit in die Grup­pen der

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Kein Asyl für Kriegs­ver­bre­cher

Aus­län­dern muss ihre Stel­lung als Flücht­ling und Asyl­be­rech­tig­ter wie­der ent­zo­gen wer­den, wenn sie nach ihrer Aner­ken­nung Kriegs­ver­bre­chen oder Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit began­gen haben. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall eines Staats­an­ge­hö­ri­gen aus Ruan­da, der 1989 zum Stu­di­um nach Deutsch­land gekom­men war. Er wur­de hier im

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Ruan­di­sche Kriegs­ver­bre­chen und die deut­sche Gerichts­bar­keit

Das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart hat die Ankla­ge des Gene­ral­bun­des­an­walts vom 7. Dezem­ber 2010 gegen zwei mut­maß­li­che Füh­rungs­funk­tio­nä­re der "Forces Démo­cra­ti­ques de Libé­ra­ti­on du Rwan­da" – den 47-jäh­­ri­gen ruan­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen Dr. Ignace M. und den 49-jäh­­ri­gen ruan­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen Stra­ton M. – wegen Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit und Kriegs­ver­bre­chen sowie wegen Mit­glied­schaft in

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