Hil­fe zur Schul­den­re­gu­lie­rung im Straf­voll­zug

Für die Fra­ge, wie die Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt dem jewei­li­gen Gefan­ge­nen bei den bedeut­sa­men recht­li­chen und sozia­len Fra­ge­stel­lun­gen Bera­tung ermög­licht bzw. wie ihm zu hel­fen ist, die Schul­den zu regu­lie­ren, hat sie einen Beur­tei­lungs­spiel­raum. § 41 Abs. 2 JVoll­z­GB III begrün­det kei­nen sub­jek­ti­ven Rechts­an­spruch auf ein­zel­ne kon­kre­te; vom Gefan­ge­nen zu bestim­men­de Leis­tun­gen oder

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Vor­satz­an­fech­tung in der außer­ge­richt­li­chen Schul­den­re­gu­lie­rung

Ein unei­gen­nüt­zi­ger Treu­hän­der unter­liegt der Vor­satz­an­fech­tung, wenn er nach Kennt­nis der Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Schuld­ners ihm über­las­se­ne Geld­be­trä­ge ver­ein­ba­rungs­ge­mäß an bestimm­te, bevor­zugt zu befrie­di­gen­de Gläu­bi­ger des Schuld­ners wei­ter­lei­tet. Ein unei­gen­nüt­zi­ger Treu­hän­der, der anfecht­bar erlang­te Gel­der des Schuld­ners wei­sungs­ge­mäß an des­sen Gläu­bi­ger aus­zahlt, ist zum Wert­er­satz ver­pflich­tet, ohne sich auf einen Weg­fall

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