Der Dea­ler und die Schuss­waf­fe im Waschtisch

Gemäß Anla­ge 1 Abschnitt 2 Nr. 2 zu § 1 Abs. 4 WaffG besitzt eine Waf­fe oder Muni­ti­on, wer die tat­säch­li­che Gewalt dar­über aus­übt. Der Besitz im waf­fen­recht­li­chen Sinn ent­spricht daher grund­sätz­lich dem unmit­tel­ba­ren Besitz des § 854 BGB. Neben der objek­ti­ven Sach­herr­schaft ist ein Herr­schafts­wil­le und somit die Kennt­nis vom Ent­ste­hen der (objek­ti­ven) Sach­herr­schaft erforderlich.

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Der Dea­ler – und sei­ne unge­la­de­ne Schusswaffe

Bewaff­ne­tes Han­del­trei­ben liegt nicht vor, wenn es zwar für einen Waf­fen­ex­per­ten mög­lich gewe­sen wäre, die unge­la­de­ne Schuss­waf­fe bin­nen vier­zehn Sekun­den ab dem Betre­ten des Zim­mers gebrauchs­be­reit zu machen, der waf­fen­un­kun­di­ge Dea­ler – als Täter des Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln – dafür hin­ge­gen meh­re­re Minu­ten benö­tigt hät­te. In einem sol­chen Fall ist es

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