Feh­ler­haf­te Brust­im­plan­ta­te und der Schadensersatz

Haben vor einer Ope­ra­ti­on kei­ne kon­kre­ten Anhalts­punk­te dafür vor­ge­le­gen, dass die Brust­im­plan­ta­te nicht den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen, kommt eine Haf­tung des Zer­ti­fi­zie­rers wegen der Nicht­durch­füh­rung unan­ge­kün­dig­ter Kon­trol­len nicht in Betracht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Anspruch auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­neint. Geklagt

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TÜV-geprüf­te Silikonimplantate

Der Bun­des­ge­richts­hof hat Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen einer Frau mit feh­ler­haf­ten Sili­kon­brust­im­plan­ta­ten gegen den Zer­ti­fi­zer des Implanta­ther­stel­lers eine Absa­ge erteilt. In dem hier ent­schie­de­nen Fall ließ sich die Frau am 1. Dezem­ber 2008 in Deutsch­land Sili­kon­brust­im­plan­ta­te ein­set­zen, die von einem in Frank­reich ansäs­si­gen Unter­neh­men, das zwi­schen­zeit­lich in Insol­venz gefal­len ist, her­ge­stellt wor­den waren. 2010

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