Esel

Scha­dens­er­satz für den Ver­kauf unge­neh­mig­ter Nachgüsse

Eine Kunst­be­ra­te­rin ver­letzt ihre Erkun­di­gungs­pflicht, wenn Anlass besteht, sich im Rah­men ihrer Mög­lich­kei­ten zu erkun­di­gen, ob es sich bei Kunst­ob­jek­ten tat­säch­lich um Ori­gi­na­le oder auto­ri­sier­te Exem­pla­re han­delt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kunst­his­to­ri­ke­rin aus Düs­sel­dorf dazu ver­pflich­tet, 980.000,00 € Scha­dens­er­satz an eine Erbengemeinschaft

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Judensau Stadtkirche Wittenberg

Die Wit­ten­ber­ger „Juden­sau“ darf hän­gen bleiben

Das Ober­lan­des­ge­richt Naum­burg hat die Beru­fung im Ver­fah­ren über die Ent­fer­nung einer Sand­stein­plas­tik von der Stadt­kir­che der Luther­stadt Wit­ten­berg zurück­ge­wie­sen, die Figur ‑eine soge­nann­te „Juden­sau“- braucht daher nicht aus der Kir­chen­fas­sa­de ent­fernt zu wer­den. Der Klä­ger hat die beklag­te Kir­chen­ge­mein­de auf die Besei­ti­gung der Skulp­tur von der Fas­sa­de der Kirche

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