Spreng­stoff­ex­plo­si­on – und die Gefähr­dung einer frem­den Sache von bedeu­ten­dem Wert

Die Wert­gren­ze für die Annah­me der Gefähr­dung einer frem­den Sache von bedeu­ten­dem Wert im Sin­ne des § 308 Abs. 1 StGB liegt bei 1.500 €. § 308 Abs. 1 StGB stellt das Her­bei­füh­ren einer Explo­si­on unter Stra­fe, wenn dadurch Leib oder Leben eines ande­ren Men­schen oder frem­de Sachen von bedeu­ten­dem Wert gefähr­det wird. Zwar

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Spreng­stoff­ex­plo­si­on – und die Konkurrenzen

In den Fäl­len des ver­such­ten Her­bei­füh­rens einer Spreng­stoff­ex­plo­si­on (§ 308 StGB) tritt eine etwai­ge Straf­bar­keit nach § 40 Abs. 1 SprengG in Geset­zes­kon­kur­renz zurück. Bei dem hier allein in Betracht kom­men­den § 40 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. § 27 Abs. 1 SprengG han­delt es sich um ein abs­trak­tes Gefähr­dungs­de­likt, das selbst im Verhältnis

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Her­bei­füh­rung einer Spreng­stoff­ex­plo­si­on – und die Fra­ge des bedeu­ten­den Wertes

§ 308 StGB ist ein kon­kre­tes Gefähr­dungs­de­likt. Voll­endung tritt mit dem Her­bei­füh­ren einer kon­kre­ten Gefahr für frem­de Sachen von bedeu­ten­dem Wert ein. Maß­geb­lich ist dafür die Höhe des dem betrof­fe­nen frem­den Eigen­tum kon­kret dro­hen­den Scha­dens. Um die­se zu bestim­men, bedarf es regel­mä­ßig eines zwei­stu­fi­gen Vor­ge­hens, indem zunächst der Wert der Sache

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