Ver­trag­li­cher Bei­trags­vor­aus­ver­zicht im Städ­te­bau­recht

§ 56 Abs. 1 VwVfG ent­hält kei­ne Er­mäch­ti­gung, von dem ge­setz­li­chen Ver­bot ge­set­zes­in­kon­gru­en­ter Ab­ga­ben­ver­trä­ge ab­zu­wei­chen. Eine sol­che Er­mäch­ti­gung er­gibt sich aber aus § 246a Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 Bau­GB 1990 in Ver­bin­dung mit § 54 Abs. 2 Satz 1 BauZ­VO. Die nach § 54 Abs. 2 Satz 4 BauZ­VO ge­bo­te­ne Prü­fung der An­ge­mes­sen­heit eines ver­trag­lich ver­ein­bar­ten

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Fern­stra­ßen­pla­nung vs. Städ­te­bau­pla­nung

Die für fern­stra­ßen­recht­li­che Plan­fest­stel­lun­gen zustän­di­gen Behör­den haben nicht die Kom­pe­tenz, bei Gele­gen­heit der fern­stra­ßen­recht­li­chen Pla­nung selbst­stän­di­ge städ­te­bau­li­che Pla­nungs­auf­ga­ben, die über den Ver­knüp­fungs­be­reich zwi­schen dem fern­stra­ßen­recht­li­chen Vor­ha­ben und dem übri­gen Stra­ßen­netz weit hin­aus­rei­chen, als not­wen­di­ge Fol­ge­maß­nah­me mit­zu­er­le­di­gen. Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 6. Okto­ber 2010 – 9 A 12.09

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