Der Vor­ver­fah­ren tätig gewor­de­nen Steu­er­be­ra­ter – und der Mindeststreitwert

Da der Steu­er­be­ra­ter für sei­ne Tätig­keit in gericht­li­chen und sons­ti­gen Ver­fah­ren die glei­che Ver­gü­tung wie ein Rechts­an­walt erhal­ten soll, ver­weist § 45 StBVV, um Dop­pel­re­ge­lun­gen zu ver­mei­den, auf die Ver­gü­tungs­vor­schrif­ten des RVG. Für das gericht­li­che Ver­fah­ren gilt danach auch der Min­dest­streit­wert von 1.500 EUR (§ 52 Abs. 4 Nr. 1 GKG), und

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Der vor­zei­tig gekün­dig­te Steu­er­be­ra­ter­ver­trag – und das ver­ein­bar­te Pau­schal­ho­no­rar des Steuerberaters

Bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung des Steu­er­be­ra­ter­ver­tra­ges ist ein ver­ein­bar­tes Pau­schal­ho­no­rar auf den Teil her­ab­zu­set­zen, wel­cher der bis­he­ri­gen Tätig­keit des Steu­er­be­ra­ters ent­spricht. Die Bestim­mung des § 628 Abs. 1 BGB regelt die Fra­ge, in wel­chem Umfang dem Dienst­ver­pflich­te­ten nach der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung gemäß § 627 BGB Hono­rar­an­sprü­che gegen sei­nen Auf­trag­ge­ber zuste­hen. Danach kann

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Anrech­nung der außer­ge­richt­li­chen Geschäfts­ge­bühr auf die Ver­fah­rens­ge­bühr bei Steuerberatern

Die im Ein­spruchs­ver­fah­ren nach § 40 StBGe­bV ent­stan­de­ne Geschäfts­ge­bühr ist nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf zur Hälf­te auf die Ver­fah­rens­ge­bühr anzu­re­chen (§ 45 StBGe­bV i.V.m. der Vor­be­mer­kung 3 Absatz 4 zur Nr. 3200 VV RVG). Auch wenn Steu­er­be­ra­ter im Vor­ver­fah­ren nicht nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz, son­dern nach der Steu­er­be­ra­ter­ge­büh­ren­ver­ord­nung abrech­nen, führt dies nicht

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Steu­er­be­ra­ter­ver­gü­tung trotz Treuepflichtverletzung

Kann der Ver­gü­tungs­an­spruch eines Steu­er­be­ra­ters für erbrach­te Bera­tungs­leis­tun­gen unter dem Gesichts­punkt einer schwer­wie­gen­den (Treue-)Pflichtverletzung ver­wirkt sein? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann der Gedan­ke des § 654 BGB bei einem Anwalts­ver­trag nur dann zum Aus­schluss der anwalt­li­chen Gebüh­ren­for­de­rung füh­ren, wenn

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