Vor­sätz­li­che Tötungs­de­lik­te – und die straf­schär­fen­de Tötungs­ab­sicht

Beim vor­sätz­li­chen Tötungs­de­likt kann die Fest­stel­lung von Tötungs­ab­sicht zu Las­ten des Ange­klag­ten straf­schär­fend berück­sich­tigt wer­den. Die­se Ansicht möch­te zumin­dest der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs ver­tre­ten, wes­halb er jetzt bei den ande­ren Straf­se­na­ten ange­fragt hat, ob dem zuge­stimmt oder an ent­ge­gen­ste­hen­der Recht­spre­chung fest­ge­hal­ten wird. Die straf­schär­fen­de Berück­sich­ti­gung der – rechts­feh­ler­frei fest­ge­stell­ten

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Mit­tä­ter­schaft als Straf­schär­fungs­grund

Betei­li­gen sich meh­re­re Per­so­nen an einer Straf­tat, kann dies zwar unter Umstän­den eine erhöh­te Straf­wür­dig­keit begrün­den . Gleich­wohl besagt allein der Um- stand mit­tä­ter­schaft­li­chen Han­delns noch nichts über das Maß der Tat­schuld des ein­zel­nen Betei­lig­ten. Dass der Täter mit ande­ren Tat­ge­nos­sen zusam- men­ge­wirkt hat, kann im Ein­zel­fall sei­nen Tat­bei­trag sogar

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