Hilfs­auf­rech­nung – und der Streit­wert

Lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen einer Hilfs­auf­rech­nung vor, fin­det für die Bemes­sung des Streit­wer­tes die Vor­schrift des § 45 Abs. 3 GKG Anwen­dung. Hier­nach erhöht sich der Streit­wert, wenn der Beklag­te hilfs­wei­se die Auf­rech­nung mit einer bestrit­te­nen Gegen­for­de­rung gel­tend macht, um den Wert der Gegen­for­de­rung, soweit eine der Rechts­kraft fähi­ge Ent­schei­dung über sie

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Streit­wert­erhö­hung wegen Aus­wir­kun­gen auf zukünf­ti­ge Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me

Betrifft ein Rechts­streit über Umsatz­steu­er zwei Streit­jah­re und hat der Streit­fall i.S. von § 52 Abs. 3 Satz 2 GKG offen­sicht­lich abseh­ba­re Aus­wir­kun­gen für nach­fol­gen­de Streit­jah­re, so ist die in die­ser Vor­schrift vor­ge­se­he­ne Erhö­hung des Streit­werts auf das Drei­fa­che des durch­schnitt­li­chen Streit­werts für die anhän­gi­gen bei­den Streit­jah­re begrenzt. § 52 Abs. 3 GKG

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