Strom­kos­ten­pau­scha­le im Straf­voll­zug

Gerich­te ver­sto­ßen gegen das grund­ge­setz­lich geschütz­te Recht auf effek­ti­ven Rechts­schutz, wenn sie die Erhe­bung von Kos­ten­pau­scha­len auf Ein­griffs­nor­men stüt­zen, die eine Kos­ten­be­tei­li­gung Gefan­ge­ner an Strom- oder Betriebs­kos­ten ermög­li­chen und ihren Ent­schei­dun­gen unge­prüft die nicht näher beleg­te Behaup­tung der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt zugrun­de legen, die Ein­nah­men durch erho­be­ne Betriebs­kos­ten­pau­scha­len lägen unter den Kos­ten

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Wenn der Haus­ei­gen­tü­mer den Strom­ver­brau­cher ver­schweigt

Ein Haus­ei­gen­tü­mer, der weiss, wer den Strom­an­schluss im Haus nutzt, aber dem Strom­ver­sor­ger den Name des Anschlus­s­in­ha­bers bös­wil­lig vor­ent­hält, muss wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung (§ 826 BGB) den Scha­den erset­zen und die Strom­rech­nung selbst bezah­len. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und einen Klä­ger, der

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