Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te – und die ver­such­te Körperverletzung

Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te, tät­li­cher Angriff auf Voll­stre­ckungs­be­am­te und ver­such­te Kör­per­ver­let­zung kön­nen zuein­an­der im Ver­hält­nis der Tat­ein­heit ste­hen; Geset­zes­kon­kur­renz besteht nicht. Alle drei Delik­te ste­hen zuein­an­der im Ver­hält­nis der (ungleich­ar­ti­gen) Tat­ein­heit. Das aggres­si­ve Ver­hal­ten des Ange­klag­ten (hier: wäh­rend der Anwen­dung unmit­tel­ba­ren Zwangs zur Unter­bin­dung wei­te­rer Angrif­fe auf den R.) stellt sich

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Tät­li­cher Angriff auf Voll­stre­ckungs­be­am­te – und der Vorsatz

Seit jeher ver­steht die Recht­spre­chung und – ihr fol­gend – der über­wie­gen­de Teil der Lite­ra­tur unter einem tät­li­chen Angriff jede mit feind­se­li­gem Wil­len unmit­tel­bar auf den Kör­per des Beam­ten zie­len­de Ein­wir­kung, unab­hän­gig von ihrem Erfolg. Ziel der Hand­lung muss dabei zwar die Ein­wir­kung auf den Kör­per des Voll­stre­ckungs­be­am­ten sein. Der

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