Tateinheit durch Klammerwirkung

Tat­ein­heit durch Klam­mer­wir­kung

Die Annah­me von Tat­ein­heit durch Klam­mer­wir­kung setzt vor­aus, dass die Aus­füh­rungs­hand­lun­gen zwei­er an sich selb­stän­di­ger Delik­te zwar nicht mit­ein­an­der, wohl aber mit der Aus­füh­rungs­hand­lung eines drit­ten Tat­be­stan­des (teil)identisch sind und zwi­schen wenigs­tens einem der bei­den an sich selb­stän­di­gen Delik­te und dem sie ver­bin­den­den Delikt zumin­dest annä­hern­de Wert­gleich­heit besteht oder die

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Beteiligung mehrerer Personen an einer Deliktserie - und die Frage der Tateinheit

Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen an einer Delikt­se­rie – und die Fra­ge der Tat­ein­heit

Sind meh­re­re Per­so­nen an einer Delikt­se­rie betei­ligt, so ist bei der Bewer­tung des Kon­kur­renz­ver­hält­nis­ses für jeden Täter oder Teil­neh­mer geson­dert zu prü­fen und zu ent­schei­den, ob die ein­zel­nen Straf­ta­ten der Serie in sei­ner Per­son tat­ein­heit­lich oder tat­mehr­heit­lich zusam­men­tref­fen. Maß­geb­lich ist hier­bei der Umfang des Tat­bei­tra­ges bzw. der Tat­bei­trä­ge des Betei­lig­ten.

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