Inter­net-Tausch­bör­se – und der ille­ga­le Musik­down­load

Ist ein Ton­trä­ger­her­stel­ler als Lie­fe­rant eines Musi­kal­bums in der von der Ph. GmbH betrie­be­nen Kata­log­da­ten­bank ein­ge­tra­gen, stellt dies ein erheb­li­ches Indiz für die Inha­ber­schaft von Ton­trä­ger­her­stel­ler­rech­ten an den auf dem Album ent­hal­te­nen Musik­auf­nah­men dar, das nur durch den Vor­trag kon­kre­ter Anhalts­punk­te ent­kräf­tet wer­den kann, die gegen die Rich­tig­keit der in

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Ille­ga­le Musik­down­loads – und die Haf­tung für die Anwalts­kos­ten

Grund­sätz­lich dür­fen auch Unter­neh­men mit eige­nen Rechts­ab­tei­lun­gen es den Umstän­den nach für erfor­der­lich hal­ten, einen Rechts­an­walt mit der Abmah­nung von Wet­t­be­werbs- und Urhe­ber­rechts­ver­stö­ßen zu beauf­tra­gen. Sie sind daher im Fall der Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts berech­tigt; vom Abge­mahn­ten den Ersatz der für die Abmah­nung ent­stan­de­nen Anwalts­kos­ten zu ver­lan­gen . Den Urhe­ber­rechts­in­ha­bern

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Ille­ga­le Musik­down­loads – und die Mit­be­woh­ner

Der Inha­ber eines Inter­net­an­schlus­ses, über den eine Rechts­ver­let­zung began­gen wird, genügt sei­ner sekun­dä­ren Dar­le­gungs­last im Hin­blick dar­auf, ob ande­re Per­so­nen selb­stän­di­gen Zugang zu sei­nem Inter­net­an­schluss hat­ten, nicht dadurch, dass er ledig­lich pau­schal die theo­re­ti­sche Mög­lich­keit des Zugriffs von in sei­nem Haus­halt leben­den Drit­ten auf sei­nen Inter­net­an­schluss behaup­tet . In dem

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Ille­ga­le Musik­down­loads – und die Haf­tung der Eltern

Eltern sind ver­pflich­tet, die Inter­net­nut­zung ihres min­der­jäh­ri­gen Kin­des zu beauf­sich­ti­gen, um eine Schä­di­gung Drit­ter durch eine Urhe­ber­rech­te ver­let­zen­de Teil­nah­me des Kin­des an Tausch­bör­sen zu ver­hin­dern. Aller­dings genü­gen Eltern ihrer Auf­sichts­pflicht über ein nor­mal ent­wi­ckel­tes Kind, das ihre grund­le­gen­den Gebo­te und Ver­bo­te befolgt, regel­mä­ßig bereits dadurch, dass sie das Kind über

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