Teil­zeit statt Voll­zeit – und die fin­gier­te Zustim­mung des Arbeit­ge­bers

§ 8 Abs. 5 Satz 2 TzB­fG fin­giert die Zustim­mung des Arbeits­ge­bers zum Teil­zeit­ver­lan­gen des Arbeits­neh­mers, wenn der Arbeit­ge­ber das Begeh­ren nicht recht­zei­tig abge­lehnt. Die­se Fik­ti­ons­wir­kung tritt jedoch nur ein, wenn der Arbeit­neh­mer den Antrag spä­tes­tens drei Mona­te vor dem Beginn der frag­li­chen Teil­zeit (§ 8 Abs. 2 TzB­fG) und so kon­kret gestellt hat, dass

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Arbeits­zeit­ver­rin­ge­rung

Nach § 8 Abs. 4 Satz 1 TzB­fG hat der Arbeit­ge­ber der Ver­rin­ge­rung der Arbeits­zeit zuzu­stim­men, soweit betrieb­li­che Grün­de nicht ent­ge­gen­ste­hen. Ein ent­ge­gen­ste­hen­der betrieb­li­cher Grund liegt gemäß § 8 Abs. 4 Satz 2 TzB­fG ins­be­son­de­re vor, wenn die Umset­zung des Arbeits­zeit­ver­lan­gens die Orga­ni­sa­ti­on, den Arbeits­ab­lauf oder die Sicher­heit im Betrieb wesent­lich beein­träch­tigt oder unver­hält­nis­mä­ßi­ge Kos­ten ver­ur­sacht.

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