Tatbestandliche Feststellungen - und ihre Beweiskraft

Tat­be­stand­li­che Fest­stel­lun­gen – und ihre Beweis­kraft

In der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist aner­kannt, dass dem Tat­be­stand kei­ne Beweis­kraft zukommt, wenn und soweit er Wider­sprü­che, Lücken oder Unklar­hei­ten auf­weist . Sol­che Män­gel müs­sen sich aller­dings aus dem Urteil selbst erge­ben . Die­sem Erfor­der­nis ist genügt, wenn ein Wider­spruch zwi­schen den tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen und einem kon­kret in Bezug

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Beweiskraft des Tatbestands - das Urteil und das Verhandlungsprotokoll

Beweis­kraft des Tat­be­stands – das Urteil und das Ver­hand­lungs­pro­to­koll

Die Beweis­kraft des Tat­be­stands kann grund­sätz­lich nur durch das Pro­to­koll über die Ver­hand­lung ent­kräf­tet wer­den, auf Grund derer das Urteil ergan­gen ist. Die tat­be­stand­li­che Fest­stel­lung des Beru­fungs­ge­richts ist bin­dend. Sie erbringt gemäß § 314 ZPO Beweis für das Vor­brin­gen der Par­tei­en am Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung . Unter Vor­brin­gen in

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Protokollierungspflicht für richterliche Hinweise

Pro­to­kol­lie­rungs­pflicht für rich­ter­li­che Hin­wei­se

Ein recht­li­cher Hin­weis, den das Finanz­ge­richt in der münd­li­chen Ver­hand­lung erteilt, stellt einen wesent­li­chen Vor­gang der Ver­hand­lung dar und ist des­halb pro­to­kol­lie­rungs­pflich­tig (§ 94 FGO i.V.m. § 160 Abs. 2 ZPO). Im vor­lie­gen­den Fall hat­ten die Klä­ger gerügt, das Finanz­ge­richt habe eine Über­ra­schungs­ent­schei­dung getrof­fen, weil es in der münd­li­chen Ver­hand­lung aus­drück­lich

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