Die "ver­län­ger­te" Titel­ge­gen­kla­ge

Die "ver­län­ger­te" Titel­ge­gen­kla­ge stellt einen eige­nen, von der Voll­stre­ckungs­ab­wehr­kla­ge zu unter­schei­den­den Streit­ge­gen­stand dar . Eine Titel­ge­gen­kla­ge rich­tet sich gegen die Voll­streck­bar­keit des Titels selbst, etwa weil die­ser nicht der mate­ri­el­len Rechts­kraft fähig ist und daher einen nur schein­bar voll­stre­ckungs­fä­hi­gen Inhalt hat . Sol­che Ein­wen­dun­gen hat die Schuld­ne­rin im hier ent­schie­de­nen

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Zwangs­ver­stei­ge­rung aus Zwangs­si­che­rungs­hy­po­the­ken – und die Titel­ge­gen­kla­ge

Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs spricht viel dafür, dass eine eigen­stän­di­ge Titel­ge­gen­kla­ge gegen die Zwangs­ver­stei­ge­rung aus Zwangs­si­che­rungs­hy­po­the­ken schon nicht zuläs­sig ist. Es trifft zwar zu, dass die Zwangs­ver­stei­ge­rung aus einer Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek nach § 867 Abs. 3 ZPO aF nicht bereits auf Grund des 1998 erstrit­te­nen Titels zuläs­sig war, auf Grund des­sen sie

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