Urnengrabstätte - und die nur zweijährige Dauer der Totenruhe

Urnen­grab­stät­te – und die nur zwei­jäh­ri­ge Dau­er der Toten­ru­he

Eine Ruhe­zeit für Urnen von zwei Jah­ren ver­letzt die post­mor­ta­le Men­schen­wür­de nach Art. 1 Abs. 1 GG jeden­falls dann nicht, wenn die Gemein­de sat­zungs­recht­lich die Ver­lei­hung lang­jäh­ri­ger Nut­zungs­rech­te an Grab­stät­ten für Urnen vor­sieht. Glei­ches gilt für das durch Art. 2 Abs. 1 GG geschütz­te Toten­ge­den­ken der Ange­hö­ri­gen an der Grab­stät­te. Ein lan­des­ge­setz­li­cher Rege­lungs­auf­trag genügt

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Die Ruhefrist und die Einebnung eines Grabes

Die Ruhe­frist und die Ein­eb­nung eines Gra­bes

Die Aschen­res­te eines Ver­stor­be­nen in einer Urne genie­ßen den glei­chen Anspruch auf pie­täts­vol­le Behand­lung und Wah­rung der Toten­ru­he wie erd­be­stat­te­te Lei­chen. Die in § 6 Abs. 2 Frie­d­hofs- und Bestat­tungs­ge­setz vor­ge­se­he­ne Ruhe­frist von 15 Jah­ren darf kei­nes­falls unter­schrit­ten wer­den. Es ist rechts­wid­rig, wenn nach einer Fried­hofs­ord­nung durch die Bei­set­zung von Urnen in

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