Der hin­ter­lis­ti­ge Über­fall

Bei einer Kör­per­ver­let­zung setzt ein hin­ter­lis­ti­ger Über­fall im Sin­ne von § 224 Abs. 1 Nr. 3 StGB vor­aus, dass sich die Absicht des Täters, dem Geschä­dig­ten die Ver­tei­di­gungs­mög­lich­keit zu erschwe­ren, äußer­lich mani­fes­tiert, der Täter also sei­ne Ver­let­zungs­ab­sicht plan­mä­ßig ver­birgt. Ein plötz­li­cher Angriff oder das blo­ße Aus­nut­zen eines Über­ra­schungs­mo­ments rei­chen für sich allein

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Der vor­ge­täusch­te Tank­stel­len­über­fall

Der Tank­stel­len­an­ge­stell­te, der der Dau­er sei­ner Schicht ver­ant­wort­lich für die Wech­sel­geld­kas­se ist, hat als Kas­sen­ver­wal­ter Allein­ge­wahr­sam an dem in der Kas­se befind­li­chen Bar­geld , so dass wegen eines von ihm zusam­men mit einem Kom­pli­zen vor­ge­täusch­ten Über­falls inso­weit – anders als hin­sicht­lich der durch die glei­che Tat erbeu­te­ten Ziga­ret­ten – eine

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