Haf­tung nach dem Umwelt­scha­dens­ge­setz – und das Ver­schul­den des Gutachters

Bei der ver­schul­dens­ab­hän­gi­gen Haf­tung für Umwelt­schä­den wer­den Vor­satz und Fahr­läs­sig­keit nach zivil­recht­li­chen Maß­stä­ben bestimmt. Ein etwai­ges Ver­schul­den eines vom Ver­ant­wort­li­chen beauf­trag­ten wei­sungs­frei­en Gut­ach­ters wird die­sem nicht zuge­rech­net. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te der Klä­ger, ine aner­kann­te Natur­schutz­ver­ei­ni­gung, vom Land Rhein­­land-Pfalz die Anord­nung von Sanie­rungs­maß­nah­men nach dem Umweltschadensgesetz.

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Die Lebens­um­stän­de der Trauerseeschwalbe

Auch wenn sich seit Inkraft­tre­ten des Umwelt­scha­dens­ge­set­zes die Lebens­um­stän­de der Trau­er­see­schwal­be auf Eider­stedt wei­ter ver­schlech­tert haben, liegt kein Ver­schul­den des Deich- und Haupt­siel­ver­ban­des Eider­stedt vor, so dass weder der Kreis Nord­fries­land noch der Deich- und Haupt­siel­ver­band zum Tätig­wer­den ver­pflich­tet wer­den kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig in dem hier

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