Der unkri­tisch über­nom­me­ne Bericht der Steu­er­fahn­dung

Nach § 81 Abs. 1 Satz 1 FGO hat das Gericht den Beweis in der münd­li­chen Ver­hand­lung zu erhe­ben. Dies bedeu­tet neben dem (for­mel­len) Erfor­der­nis eige­ner Anschau­ung durch die Rich­ter des Spruch­kör­pers, dass die­se die für die Ent­schei­dung not­wen­di­gen Tat­sa­chen im wei­test­mög­li­chen Umfang aus der Quel­le selbst schöp­fen müs­sen, d.h. bei meh­re­ren

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Han­dy-Daten­Re­kon­struk­ti­on – und ihre Ein­füh­rung ins Ver­fah­ren

Liest ein Sach­ver­stän­di­ger mit Hil­fe eines Anwen­dungs­pro­gramms (gelösch­te) Daten aus einem Han­dy oder einer SIM-Kar­­te aus die ansons­ten nicht zu ermit­teln gewe­sen wären, ver­stößt die Ver­le­sung allein des die Daten­ge­win­nung doku­men­tie­ren­den Extrak­ti­ons­be­richts und der ein­zel­nen auf­ge­fun­de­nen Daten nicht gegen den Unmit­tel­bar­keits­grund­satz (§ 250 StPO), auch wenn der Sach­ver­stän­di­ge selbst nicht

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