Mehrjährige Steuernachzahlung - und die Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung

Mehr­jäh­ri­ge Steu­er­nach­zah­lung – und die Unter­halts­leis­tun­gen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Bei Selb­stän­di­gen und Gewer­be­trei­ben­den, deren Ein­künf­te natur­ge­mäß stär­ke­ren Schwan­kun­gen unter­lie­gen, ist bei der Ermitt­lung des Net­to­ein­kom­mens regel­mä­ßig ein Drei­jah­res­durch­schnitt zu bil­den1. Steu­er­zah­lun­gen sind von dem hier­nach zugrun­de zu legen­den unter­halts­re­le­van­ten Ein­kom­men grund­sätz­lich in dem Jahr abzu­zie­hen, in dem sie gezahlt wur­den2. Füh­ren Steu­er­zah­lun­gen für meh­re­re Jah­re jedoch zu nicht uner­heb­li­chen

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Unterhaltsleistungen des verheirateten Kindes

Unter­halts­leis­tun­gen des ver­hei­ra­te­ten Kin­des

Bei der Jah­res­grenz­be­trags­be­rech­nung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG kön­nen Unter­halts­leis­tun­gen des ver­hei­ra­te­ten Kin­des an des­sen Ehe­gat­ten nicht, sol­che an des­sen eige­nes Kind im Grund­satz allen­falls in hälf­ti­ger Höhe Ein­künf­te min­dernd berück­sich­tigt wer­den. Nach § 32 Abs. 6 Satz 1 EStG wird bei der Ver­an­la­gung zur Ein­kom­men­steu­er für jedes nach den Absät­zen

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