Verbrechensverabredung im Internetchat

Ver­bre­chens­ver­ab­re­dung im Inter­net­chat

Blo­ße (straf­freie) Ver­bre­chens­fan­ta­sie oder Ver­ab­re­dung zum Ver­bre­chen im Inter­­net-Chat? Die Gren­ze dürf­te hier oft­mals nicht ein­fach zu zie­hen sein. Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt Anhalts­punk­te auf­ge­zeigt: Eine Straf­bar­keit setzt die vom ernst­li­chen Wil­len getra­ge­ne Eini­gung von min­des­tens zwei Per­so­nen vor­aus, an der Ver­wirk­li­chung eines bestimm­ten Ver­bre­chens mit­tä­ter­schaft­lich mit­zu­wir­ken . Der Geset­zes­wort­laut

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Konkurrenzen bei der Verabredung mehrerer Verbrechen

Kon­kur­ren­zen bei der Ver­ab­re­dung meh­re­rer Ver­bre­chen

Die Beur­tei­lung des Kon­kur­renz­ver­hält­nis­ses rich­tet sich auch bei der Ver­ab­re­dung meh­re­rer Ver­bre­chen für jeden Tat­be­tei­lig­ten allein nach des­sen Tathandlung(en) im Sin­ne des § 30 Abs. 2 StGB und nicht danach, in wel­chem kon­kur­renz­recht­li­chen Ver­hält­nis die ver­ab­re­de­ten Taten im Fal­le ihrer Ver­wirk­li­chung gestan­den hät­ten. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall haben

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