Beschrän­kung gemäß § 154a StPO – und der spä­te­re Frei­spruch

Ist nach einer Beschrän­kung gemäß § 154a StPO eine Ver­ur­tei­lung wegen des ver­blie­be­nen Straf­tat­be­stan­des nicht mög­lich, ist die nach § 154a StPO aus­ge­schie­de­ne Geset­zes­ver­let­zung wie­der in das Ver­fah­ren ein­zu­be­zie­hen, um der umfas­sen­den gericht­li­chen Kogni­ti­ons­pflicht (§ 264 StPO) zu genü­gen . Eine sol­che Rüge muss jedoch als ver­fah­rens­recht­li­che Bean­stan­dung erho­ben wer­den

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Be­schrän­kung von Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­ver­fah­ren – und die spä­te­re Wie­der­ein­be­zie­hung

Hin­sicht­lich der Pro­gno­se­ent­schei­dung, ob eine Tat­hand­lung für die Art und Höhe der zu er­war­ten­den Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich nicht ins Ge­wicht fällt, steht dem Be­­­ru­­­fungs- und dem Re­vi­si­ons­ge­richt eine ei­gen­stän­di­ge Be­ur­tei­lungs­kom­pe­tenz zu. Die er­neu­te Ein­be­zie­hung aus­ge­schie­de­ner Tat­hand­lun­gen nach § 55 Abs. 1 Satz 2 LDG NRW (= § 56 Satz 2 BDG) ist zu­läs­sig, wenn

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