Disziplinarverfahren, Disziplinarklageschrift - und ihre Unterzeichnung

Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, Dis­zi­pli­nark­la­ge­schrift – und ihre Unter­zeich­nung

Dass die unwirk­sa­me Ein­lei­tung eines Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens ohne nach­fol­gen­de Besei­ti­gung des Unwirk­sam­keits­grun­des einen wesent­li­chen Ver­fah­rens­man­gel des – behörd­li­chen und gericht­li­chen – Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens dar­stel­len kann, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts geklärt. Ihre Rechts­fol­ge ergibt sich unmit­tel­bar aus dem Gesetz. Nach § 54 Abs. 3 Satz 1 des Dis­zi­pli­nar­ge­set­zes für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len –

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Das Disziplinarverfahren gegen einen Richter - und seine Einleitung durch das Justizministerium

Das Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen einen Rich­ter – und sei­ne Ein­lei­tung durch das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um

Die Ein­lei­tung des Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens durch eine unzu­stän­di­ge Stel­le ist ein Man­gel des behörd­li­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens im Sin­ne des nach § 41 Abs. 1 Sächs­RiG in Dis­zi­pli­nar­sa­chen gegen Rich­ter ent­spre­chend gel­ten­den § 56 Abs. 1 Sächs­DG. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war die vom Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz gegen eine Rich­te­rin am

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