Ver­frach­ter-Haf­tung

Wird das Trans­port­gut wegen unzu­rei­chen­der Siche­rung wäh­rend der See­be­för­de­rung beschä­digt, so spricht dies zunächst für ein gro­bes Orga­ni­sa­ti­ons­ver­schul­den des Ver­frach­ters. Die­ser muss daher im Ein­zel­nen dar­le­gen, wel­che orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men er selbst oder die für ihn han­deln­den Orga­ne zur Ver­hin­de­rung von Ver­la­dungs­feh­lern ergrif­fen haben. Kommt der Ver­frach­ter der ihm oblie­gen­den Dar­le­gungs­last

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Ver­frach­t­er­haf­tung beim Schiffs­trans­port

Die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen nach §§ 658, 659, 660 Abs. 1 HGB ent­fal­len gemäß § 660 Abs. 3 HGB nur bei einem eige­nen qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­den des Ver­frach­ters. Die Vor­schrift des § 607 Abs. 1 HGB fin­det im Rah­men von § 660 Abs. 3 HGB kei­ne Anwen­dung. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. Juni 2009 – I ZR 140/​06 [via

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