Frist­wah­ren­de Ver­gü­tungs­an­mel­dung des Nach­lass­pfle­gers

Gemäß § 168 FamFG i.V.m. § 1962 BGB setzt das Nach­lass­ge­richt auf Antrag eine dem Nach­lass­pfle­ger zu bewil­li­gen­de Ver­gü­tung fest. Nach § 1836 Abs. 1 Satz 2 und 3 BGB rich­tet sich bei berufs­mä­ßi­ger Füh­rung der Nach­lass­pfleg­schaft die Ver­gü­tung nach dem VBVG. Der Nach­lass­pfle­ger kann bei Mit­tel­lo­sig­keit die gemäß § 1 Abs. 1 Satz

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Die Gren­zen der Ehren­amt­lich­keit eines Nach­lass­pfle­gers

Wer Nach­lass­pfleg­schaf­ten in einem Umfang führt, der die Annah­me einer beruf­li­chen Tätig­keit recht­fer­tigt, han­delt nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht mehr ehren­amt­lich. Zu den ehren­amt­li­chen Tätig­kei­ten gehö­ren alle Tätig­kei­ten, die in einem ande­ren Gesetz als dem UStG aus­drück­lich als sol­che genannt wer­den, die man im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch her­kömm­li­cher­wei­se als ehren­amt­lich

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Der untreue Nach­lass­pfle­ger

Bei grö­ße­ren Nach­läs­sen kann das Nach­lass­ge­richt einen Nach­lass­pfle­ger bestel­len, der dann die Erb­mas­se zu sichern und zu ver­wal­ten hat. Muss er dazu umfang­rei­che Akti­vi­tä­ten ent­fal­ten, kann er in der Regel hier­für eine Ver­gü­tung ver­lan­gen. Stellt sich aller­dings her­aus, dass er Nach­lass­gel­der für sich selbst ver­wen­det hat, ent­fällt der Ver­gü­tungs­an­spruch. Das

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