Baga­tell­de­likt zu Las­ten des Arbeit­ge­bers – und die außer­or­dent­li­che Kündigung

Wird ein Arbeit­neh­mer dabei ange­trof­fen, wie er zum Fei­er­abend hin das Betriebs­ge­län­de ver­lässt und einen Kanis­ter mit Heiz­öl des Arbeit­ge­bers bei sich führt, ist – wenn kei­ne Ent­las­tungs­tat­sa­chen vor­ge­tra­gen sind – von einem ver­such­ten Dieb­stahl zu Las­ten des Arbeit­ge­bers aus­zu­ge­hen. Gleich­zei­tig hat der Arbeit­neh­mer damit in schwer­wie­gen­der Wei­se sei­ne schuldrechtliche

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Kün­di­gung wegen sexu­el­ler Beläs­ti­gung eines Arbeitskollegen

Die sexu­el­le Beläs­ti­gung eines Arbeits­kol­le­gen kann einen wich­ti­gen Grund „an sich“ für eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses dar­stel­len. Maß­geb­lich sind aber die kon­kre­ten Umstän­de des Ein­zel­falls. Gege­be­nen­falls kann auch eine Abmah­nung als Reak­ti­on auf eine sol­che Pflicht­wid­rig­keit aus­rei­chen, so dass sich eine Kün­di­gung als unver­hält­nis­mä­ßig erweist. Eine sexu­el­le Beläs­ti­gung am

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