Beru­fungs­ver­wer­fung trotz anwe­sen­den Ver­tei­di­gers

Die Anwe­sen­heit eines zur Ver­tei­di­gung berei­ten Ver­tei­di­gers steht nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he der Ver­wer­fung der Beru­fung des gela­de­nen, aber nicht erschie­ne­nen Ange­klag­ten nicht ent­ge­gen, wenn die Befug­nis zur Ver­tre­tung des Ange­klag­ten nicht durch schrift­li­che Voll­macht nach­ge­wie­sen ist. Ob der Recht­spre­chung des EGMR, wonach die Ver­wer­fung der Beru­fung des Ange­klag­ten

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Wirk­sa­me Zustel­lung an Ver­tei­di­ger trotz in den Akten feh­len­der Voll­macht

Ergibt sich aus den Akten, dass dem Ver­tei­di­ger durch Rechts­ge­schäft eine Voll­macht zur Ver­tre­tung des Betrof­fe­nen erteilt wor­den ist, kann an ihn wirk­sam zuge­stellt wer­den, selbst wenn sich eine auf ihn lau­ten­de schrift­li­che Ver­tei­di­ger­voll­macht nicht bei den Akten befin­det. Hat der Ver­tei­di­ger eine auf einen ande­ren Rechts­an­walt lau­ten­de Voll­macht zu

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