Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus einer unkla­ren Ver­trags­ge­stal­tung – und ihre Ver­jäh­rung

Mani­fes­tiert sich die Pflicht­ver­let­zung in einer unkla­ren Ver­trags­ge­stal­tung, so ent­steht der Scha­den, sobald der Ver­trags­geg­ner aus dem Ver­trag Rech­te gegen sei­nen Ver­trags­part­ner her­lei­tet . Der aus einem bestimm­ten Ver­hal­ten erwach­sen­de Scha­den ist in der Regel als ein Gan­zes auf­zu­fas­sen. Es gilt daher eine ein­heit­li­che Ver­jäh­rungs­frist, wenn schon beim Auf­tre­ten des

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Erb­bau­recht auf Sylt – und der Heim­fall bei Ver­mie­tung

Das Gebot ange­mes­se­ner Ver­trags­ge­stal­tung hin­dert eine öffent­li­che Kör­per­schaft nicht dar­an, in einem Erb­bau­rechts­ver­trag mit einem Pri­va­ten Ver­wen­dungs­be­schrän­kun­gen und Heim­fall­rech­te für die gesam­te Dau­er des Erb­bau­rechts und damit regel­mä­ßig für einen Zeit­raum von mehr als drei­ßig Jah­ren zu ver­ein­ba­ren . Das Gebot ver­hält­nis­mä­ßi­ger Aus­übung ver­trag­li­cher Rech­te ver­pflich­tet eine öffent­li­che Kör­per­schaft, die

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