Aus­le­gung eines Verweisungstarifvertrags

Die Aus­le­gung des nor­ma­ti­ven Teils eines Tarif­ver­trags folgt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts den für die Aus­le­gung von Geset­zen gel­ten­den Regeln und ist in der Revi­si­ons­in­stanz in vol­lem Umfang nach­zu­prü­fen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ist bei einer Ver­wei­sung eines Tarif­ver­trags auf einen ande­ren Tarif­ver­trag bei Feh­len einer aus­drück­li­chen Regelung

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Trans­for­ma­ti­on tarif­li­cher Rege­lun­gen nach einem Betriebsübergang

Ver­weist ein Aner­ken­nungs­haus­ta­rif­ver­trag, der nach sei­nem Gel­tungs­be­reich für alle Arbeit­neh­mer und Aus­zu­bil­den­den des Arbeit­ge­bers gilt, auf Ver­bands­ta­rif­ver­trä­ge mit einem ande­ren räum­li­chen Gel­tungs­be­reich, gel­ten deren Nor­men grund­sätz­lich unab­hän­gig davon, ob der räum­li­che Gel­tungs­be­reich des Ver­wei­sungs­ta­rif­ver­trags auch für die vom Haus­ta­rif­ver­trag erfass­ten Arbeit­neh­mer und Aus­zu­bil­den­den gege­ben ist. Die infol­ge des Betriebs­über­gangs 2002 gemäß

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