Heim­lich gefer­tig­te Ton- oder Videoaufnahmen

Bei heim­lich gefer­tig­ten Audio- oder Video­auf­nah­men besteht nicht in jedem Fall ein Beweis­ver­wer­tungs­ver­bot. Doku­men­tie­ren die Audio- oder Video­da­tei­en unmit­tel­bar die dem Ange­klag­ten zur Last lie­gen­de Tat, deren voll­stän­di­ge Auf­klä­rung im beson­de­ren öffent­li­chen Inter­es­se liegt, so ist der abso­lut geschütz­te Kern­be­reich der Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung (Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit Art. 1 Abs.

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Video­auf­nah­me eines Arbeitnehmers

Die wirk­sa­me Ein­wil­li­gung eines Arbeit­neh­mers in die Inter­­net-Ver­­­öf­­f­en­t­­li­chung sei­ner Auf­nah­me in einem Wer­be­vi­deo erlöscht nicht mit der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses. Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Zuläs­sig­keit von Bild­ver­öf­fent­li­chun­gen nach dem abge­stuf­ten Schutz­kon­zept der §§ 22, 23 KUG zu beur­tei­len. Nach die­sem Schutz­kon­zept kommt eine Tan­gie­rung von Persönlichkeitsrechten

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Das Wer­be­vi­deo – und das Ein­ver­ständ­nis des gefilm­ten Arbeitnehmers

Die nach § 22 KUG für die Ver­öf­fent­li­chung von ihren Bild­nis­sen erfor­der­li­che Ein­wil­li­gung der Arbeit­neh­mer muss schrift­lich erfol­gen. Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Zuläs­sig­keit von Bild­ver­öf­fent­li­chun­gen nach dem abge­stuf­ten Schutz­kon­zept der §§ 22, 23 KUG zu beur­tei­len. Nach die­sem Schutz­kon­zept kommt eine Tan­gie­rung von Per­sön­lich­keits­rech­ten grund­sätz­lich nur

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