Das Scha­dens­er­satz­be­geh­ren wegen einer Krebs­er­kran­kung

Aus einer Brust­krebs­er­kran­kung, die bei einer Vor­sor­ge­un­ter­su­chung durch Tast­be­fund fest­ge­stellt wor­den ist, kann nicht geschlos­sen wer­den, dass ein tast­ba­rer Tumor bereits bei der letz­ten Unter­su­chung im vor­her­ge­hen­den Jahr vor­han­den gewe­sen sein muss. Das begrün­det kei­ne feh­ler­haf­te Beur­tei­lung durch den behan­deln­den Arzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem

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Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chung

Hat ein Frau­en­arzt einer Pati­en­tin im Rah­men einer durch­ge­führ­ten Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chung nicht zu einem Mam­mo­gra­phie­s­cree­ning gera­ten und bei die­ser Pati­en­tin wird 2 Jah­re spä­ter Brust­krebs dia­gnos­ti­ziert, dann haf­tet der Frau­en­arzt auf Scha­dens­er­satz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall unter teil­wei­ser Abän­de­rung der Ent­schei­dung des Land­ge­richts Essen

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Vor­sor­ge­un­ter­su­chung durch den Arbeit­ge­ber

Nach der Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf wen­det ein Arbeit­ge­ber sei­nen Arbeit­neh­mern kei­nen Arbeits­lohn zu, wenn er ihnen die kos­ten­lo­se Teil­nah­me an ärzt­li­chen Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen („Gesun­d­heits-Check“ bzw. „Mana­ger­un­ter­su­chung“) anbie­tet. Es sei­en die ärzt­li­chen Maß­nah­men in über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chem Inter­es­se erfolgt. Die­ses Urteil dürf­te aller­dings nur für einen engen Kreis von – schwer zu

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