Haf­tung bei gestaf­fel­ter Ein­schal­tung meh­re­rer Wert­pa­pier­dienst­leis­ter

Bei gestaf­fel­ter Ein­schal­tung meh­re­rer selb­stän­di­ger Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men haf­tet das kun­den­fer­ne­re Unter­neh­men nicht gemäß § 128 HGB ana­log für ein Bera­tungs­ver­schul­den des kun­den­nä­he­ren Unter­neh­mens, weil die Unter­neh­men auch beim Vor­lie­gen von Ver­triebs­ab­spra­chen regel­mä­ßig kei­ne Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts bil­den. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs wird zwar dann, wenn ein Anla­ge­in­ter­es­sent an eine Bank

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Kei­ne Bera­tung durch den Dis­count-Bro­ker

Zwi­schen einem Kapi­tal­an­le­ger und einer Direkt­bank, die aus­drück­lich allein so-genan­n­­te Exe­­cu­­ti­on-only-Diens­t­­leis­­tun­­gen als Dis­­count-Bro­ke­­rin anbie­tet, kommt im Zusam­men­hang mit Wert­pa­pier­ge­schäf­ten grund­sätz­lich kein still­schwei­gend geschlos­se­ner Anla­ge­be­ra­tungs­ver­trag zustan­de. Eine Zurech­nung etwai­ger Bera­tungs­feh­ler eines vom Kapi­tal­an­le­ger mit sei­ner Bera­tung beauf­trag­ten selb­stän­di­gen Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­mens über § 278 BGB schei­det in der Regel aus, weil die Bera­tung

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Kun­den­gel­der von Wert­pa­pier­dienst­leis­tern und die Ver­pflich­tung zum Treu­hand­kon­to

Ein Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das über kei­ne Erlaub­nis für das Ein­la­gen­ge­schäft (im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG) ver­fügt, hat Kun­den­gel­der, die es im Zusam­men­hang mit einer Wert­pa­pier­dienst­leis­tung oder einer Wert­pa­pier­ne­ben­dienst­leis­tung ent­ge­gen­nimmt, unver­züg­lich getrennt von den Gel­dern des Unter­neh­mens und von ande­ren Kun­den­gel­dern auf Treu­hand­kon­ten bei Kre­dit­in­sti­tu­ten bis die Gel­der

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