Die­be mit Woh­nungs­schlüs­sel und Adres­se

Eine Haus­rat­ver­si­che­rung muss nicht für die bei einem Woh­nungs­dieb­stahl ent­wen­de­ten Gegen­stän­de ein­tre­ten, wenn die Bewoh­ne­rin fahr­läs­sig den Dieb­stahl des Woh­nungs­schlüs­sel ermög­licht hat. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin, der aus ihrer Woh­nung Gegen­stän­de im Wert von 17.500,00 Euro gestoh­len wor­den waren. In den

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Ver­such­ter Woh­nungs­dieb­stahl – und das Betre­ten des Haus­flurs

Für eine Ver­suchs­straf­bar­keit ist es nicht erfor­der­lich, dass der Täter bereits ein Tat­be­stands­merk­mal ver­wirk­licht hat. Es genügt, dass er Hand­lun­gen vor­nimmt, die nach sei­nem Tat­plan der Erfül­lung eines Tat­be­stands­merk­mals vor­ge­la­gert sind und in die Tat­be­stands­hand­lung unmit­tel­bar ein­mün­den, die mit­hin – aus der Sicht des Täters das geschütz­te Rechts­gut in eine

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