Tur­nus­mä­ßi­ge Flä­chen­zu­wei­sung an ein­zel­ne Woh­nungs­ei­gen­tü­mer

Die Zuwei­sung im Gemein­schafts­ei­gen­tum ste­hen­der Flä­chen an ein­zel­ne Woh­nungs­ei­gen­tü­mer zur aus­schließ­li­chen Nut­zung begrün­det auch dann ein Son­der­nut­zungs­recht und erfor­dert daher eine Ver­ein­ba­rung im Sin­ne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG, wenn alle Woh­nungs­ei­gen­tü­mer eine gleich­wer­ti­ge Flä­che zur allei­ni­gen Nut­zung erhal­ten . Eine Rege­lung, die im Inter­es­se eines geord­ne­ten Gebrauchs des

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Ver­ein­ba­rung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer – und ihre gericht­li­che Erset­zung

Eine Ver­ein­ba­rung kann durch eine gericht­li­che Ent­schei­dung nach § 21 Abs. 8 WEG ersetzt wer­den, wenn einem Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nach § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG ein Anspruch auf ihren Abschluss zusteht, die übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer die­sen nicht erfül­len und bei ihrer inhalt­li­chen Aus­ge­stal­tung Spiel­raum besteht. Die kla­gen­den Woh­nungs­ei­gen­tü­mer machen in die­sem Fall einen

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