For­de­rungs­ab­tre­tung, Kla­ge­häu­fung – und die Gerichts­stands­be­stim­mung

Die Rege­lung in § 36 Abs. 1 Nr. 3 ZPO stellt dar­auf ab, dass für "den Rechts­streit" ein gemein­schaft­li­cher beson­de­rer Gerichts­stand nicht begrün­det ist. Dar­aus folgt, dass der Prü­fung sämt­li­che pro­zes­sua­len Ansprü­che zugrun­de gelegt wer­den müs­sen, die Streit­ge­gen­stand des jewei­li­gen Rechts­streits sind, sofern zwi­schen ihnen ein Zusam­men­hang im Sin­ne von § 60

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Abson­de­rungs­recht an einer abge­tre­te­nen For­de­rung – und die nach­träg­li­che Wert­schöp­fung

Steht dem Anfech­tungs­geg­ner ein anfech­tungs­fest begrün­de­tes Abson­de­rungs­recht an einer abge­tre­te­nen For­de­rung zu, das die objek­ti­ve Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung aus­schließt, muss der Insol­venz­ver­wal­ter eine nach­träg­li­che Wert­schöp­fung, die erst zur Wert­hal­tig­keit des Abson­de­rungs­rechts geführt hat, dar­le­gen und bewei­sen. Nach § 96 Abs. 1 Nr. 3 InsO ist die Auf­rech­nung unzu­läs­sig, wenn ein Insol­venz­gläu­bi­ger die­se Mög­lich­keit durch

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Gläu­bi­ger­wech­sel – und der kennt­nis­ab­hän­gi­ge Ver­jäh­rungs­be­ginn

Ist der Ver­jäh­rungs­be­ginn kennt­nis­ab­hän­gig, kommt es für Beginn und Lauf der Ver­jäh­rung im Fal­le des Gläu­bi­ger­wech­sels – gleich aus wel­chem Rechts­grund – zunächst auf den Kennt­nis­stand des ursprüng­li­chen Gläu­bi­gers an. Hat­te die­ser die für den Ver­jäh­rungs­be­ginn erfor­der­li­che Kennt­nis, geht der Anspruch so, d.h. mit in Gang gesetz­ter Ver­jäh­rung auf den

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