Der Schutz der Ozon­schicht – und sei­ne Finan­zie­rung

Die gemein­sa­me Ver­trags­staa­ten­kon­fe­renz des Wie­ner Über­ein­kom­mens und des Mont­rea­ler Pro­to­kolls zum Schutz der Ozon­schicht ist am Frei­tag in Bali mit Beschlüs­sen über die wei­te­re inter­na­tio­na­le Finan­zie­rung des Schut­zes der Ozon­schicht sowie zu zahl­rei­chen inhalt­li­chen Ein­zel­fra­gen der Durch­füh­rung der bei­den Abkom­men zu Ende gegan­gen.

Der Schutz der Ozon­schicht – und sei­ne Finan­zie­rung

Zen­tra­les Ergeb­nis der Kon­fe­renz war der Beschluss zur Wie­der­auf­fül­lung des Mul­ti­la­te­ra­len Fonds des Mont­rea­ler Pro­to­kolls aus dem die Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­der bei der Erfül­lung ihrer Ver­pflich­tun­gen zum Aus­stieg aus der Pro­duk­ti­on und Ver­wen­dung ozon­schicht­schä­di­gen­der Stof­fe unter­stützt wer­den. In die­sen Fonds haben die Indus­trie­län­der seit sei­ner Begrün­dung bereits mehr als 2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu Guns­ten der Ent­wick­lungs­län­der ein­ge­zahlt. Sie haben damit ent­schei­dend zu der durch das Pro­to­koll bereits erreich­ten Min­de­rung von Ver­brauch und Pro­duk­ti­on ozon­schicht­schä­di­gen­der Stof­fe um 98% bei­getra­gen.

In Bali wur­den nun­mehr wei­te­re Ein­zah­lun­gen in Höhe von 450 Mil­lio­nen US/​Dollar für die Jah­re 2012 bis 2014 beschlos­sen. Die für Maß­nah­men zum Schutz der Ozon­schicht zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel konn­ten damit unge­ach­tet der aktu­el­len Finanz­pro­ble­me zahl­rei­cher Geber­län­der gegen­über dem letz­ten Wie­der­auf­fül­lungs­be­schluss von 2009 sta­bil gehal­ten wer­den. Den Emp­fän­ger­län­dern wird die Erfül­lung ihrer Ver­pflich­tun­gen im Zeit­raum bis 2014 ermög­licht. Deutsch­land ist als dritt­größ­ter Bei­trags­zah­ler mit ca. 8 % an der Wie­der­auf­fül­lung betei­ligt.