Über­zo­ge­ne Gebüh­ren bei Opti­ons­ge­schäf­ten

Wenn eine Wert­pa­pier­han­dels­bank Opti­ons­ge­schäf­te ver­mit­telt, bei denen hohe Auf­schlä­ge auf die Bör­sen­prei­se eine rea­lis­ti­sche Gewinn­chan­ce des Anle­gers von vorn­her­ein aus­schlie­ßen, unter­liegt sie wie die außer­halb des Bank­ge­wer­bes ste­hen­den gewerb­li­chen Ver­mitt­ler sol­cher Geschäf­te einer gestei­ger­ten schrift­li­chen Auf­klä­rungs­pflicht.

Über­zo­ge­ne Gebüh­ren bei Opti­ons­ge­schäf­ten

BGH, Urteil vom 22. Novem­ber 2005 – XI ZR 76/​05