Klei­ne Unter­neh­men und die Inves­ti­tio­nen

Das ers­te Quar­tal 2016 ist aus Sicht der deut­schen Wirt­schaft posi­tiv ver­lau­fen. Nicht nur die wirt­schaft­li­che Akti­vi­tät hat in die­sem Zeit­raum kräf­tig zuge­nom­men, son­dern auch bei den pri­va­ten Kon­sum­aus­ga­ben hat es einen Anstieg gege­ben.

Klei­ne Unter­neh­men und die Inves­ti­tio­nen

Nach einer Mit­tei­lung des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes ist das Wirt­schafts­wachs­tum in den ers­ten drei Mona­ten die­sen Jah­res um 0,7 % gestie­gen. Dabei ist beson­ders her­vor­ge­ho­ben wor­den, dass neben dem Staat auch die pri­va­ten Haus­hal­te ihre Kon­sum­aus­ga­ben erhöht haben. Für die­sen Anstieg ist das sta­bi­le Preis­ni­veau, eine stei­gen­de Beschäf­ti­gung und höhe­re Ein­kom­men der pri­va­ten Haus­hal­te ursäch­lich. Dar­über hin­aus haben auch die Inves­ti­tio­nen zuge­nom­men. Im Ver­gleich mit dem letz­ten Quar­tal 2015 ist auf­grund der mil­den Wit­te­rung mehr in Bau­ten und auch in Aus­rüs­tun­gen inves­tiert wor­den.

Kleine Unternehmen und die Investitionen

Inves­ti­tio­nen bei klei­nen Unter­neh­men

Für das Wir­schafts­wachs­tum nimmt der deut­sche Mit­tel­stand eine beson­de­re Rol­le ein, wie das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um immer wie­der betont. Umso wich­ti­ger ist der Zugang zu Finanz­mit­teln von klei­ne­ren Unter­neh­men, damit Inves­ti­tio­nen getä­tigt wer­den kön­nen. Klei­ne Betrie­be ver­fü­gen im Nor­mal­fall über wenig bis gar kei­ne eige­ne finan­zi­el­le Mit­tel, so dass sie bei Inves­ti­tio­nen über­wie­gend auf exter­ne Geld­quel­len ange­wie­sen sind.

Kre­dit­su­che im Inter­net

Da es für Exis­tenz­grün­der und klei­ne­re Unter­neh­men mit gro­ßen Schwie­rig­kei­ten ver­bun­den ist, bei einer Bank einen Kre­dit zu erhal­ten, ent­schei­den sich immer mehr Klein­un­ter­neh­mer für einen Kre­dit von pri­va­ter Hand. Beson­ders durch das Inter­net haben sich eini­ge Alter­na­ti­ven ent­wi­ckelt, ein Dar­le­hen zu erhal­ten. Kre­dit­platt­for­men erleich­tern die Kre­dit­su­che erheb­lich. Nicht zuletzt Frei­be­ruf­ler und Selb­stän­di­ge neh­men das wach­sen­de Ange­bot an Dar­le­hen dan­kend an. Wer im Inter­net einen Kre­dit von pri­vat sucht, kann auf güns­ti­ge­re Finan­zie­rungs­an­ge­bo­te hof­fen als all­ge­mein bei Ban­ken üblich. Hilf­reich bei der Suche kön­nen Ver­gleichs­por­ta­le sein, durch die Jeder ganz indi­vi­du­ell den für sich bes­ten und güns­tigs­ten Kre­dit fin­den kann.

Kapi­tal­an­la­ge als Kre­dit­ge­ber

Mit einem Kre­dit von pri­vat ist aber nicht nur dem­je­ni­gen gehol­fen, der z.B. als Unter­neh­mer finan­zi­el­le Mit­tel für Inves­ti­tio­nen benö­tigt, son­dern kommt auch dem pri­va­ten Kapi­tal­ge­ber zugu­te: Die übli­chen Mög­lich­kei­ten der Geld­an­la­ge sind momen­tan nicht wirk­lich loh­nens­wert. Das Zins­ni­veau ist sehr nied­rig, so dass jede kon­ser­va­ti­ve Kapi­tal­an­la­ge kei­nen guten Gewinn ein­bringt. Bei einem Kre­dit von pri­vat sind abhän­gig von der Lauf­zeit und diver­sen indi­vi­du­el­len Fak­to­ren höhe­re Ren­di­ten mög­lich. Beson­ders da zwi­schen dem Kre­dit­neh­mer und dem pri­va­ten Kre­dit­ge­ber die jewei­li­gen Kon­di­tio­nen frei ver­han­delt wer­den kön­nen, pro­fi­tie­ren bei­de Sei­ten.

Dar­über hin­aus bleibt es dem Kapital‑, bzw. Kre­dit­ge­ber selbst über­las­sen, ob ihm eine hohe Ren­di­te oder mehr Sicher­heit bei der Aus­wahl des Kre­dit­neh­mers wich­ti­ger ist. Außer­dem ent­schei­det der Anle­ger, ob er sein Kapi­tal in ein Pro­jekt inves­tiert oder ob er es auf meh­re­re Kre­dit­neh­mer ver­teilt.