In Deutschland sind rund eine Million Handwerksbetriebe angemeldet. Etwa 5,5 Millionen Menschen arbeiten als Handwerker bei einem dieser Betriebe. Die Betriebsgröße reicht vom autarken Ein-Mann-Betrieb bis hin zum großen Unternehmen mit mehreren Niederlassungen.
Die Fachleute aus dem Handwerk gehen einem breiten Geschäftsfeld nach. Sie streichen die Wände in der Wohnung neu, reparieren die ausgefallene Heizung oder machen als Rohrreiniger den verstopften Abfluss frei. Nicht immer läuft dabei alles wie vom Auftraggeber gewünscht. Welche Rechte haben Verbraucher gegenüber dem Handwerk und wie finden sie vertrauenswürdige Fachunternehmen?
Dubiose Angebote erkennen
Seriöse und vertrauenswürdige Handwerker haben viel Zeit in die Ausbildung investiert, bevor sie als Geselle oder Meister tätig sind. Sie benötigen einen Firmensitz, ein Fahrzeug und spezielles Werkzeug für ihre Tätigkeit. Diese und weitere Faktoren sind bei der Bewertung von Arbeitskosten von Handwerkern zu berücksichtigen. Qualität hat auch im Handwerk seinen Preis. Liegt ein Angebot deutlich unter dem Niveau anderer Angebote, ist es mit Vorsicht zu genießen. Dahinter könnte ein unprofessioneller Auftragnehmer stehen, der unqualifiziertes Personal beschäftigt.
Landen Verbraucher an ein schwarzes Schaf, müssen sie sich im Anschluss oft an professionelle Handwerksbetriebe wie die Rohrreinigung Frankfurt wenden. Bei Schäden an Abwasserleitungen durch defekte Rohre oder Verstopfung sollten Verbraucher sich nicht von billigen Angeboten unseriöser Unternehmen zufrieden geben.
Die Tricks der dubiosen Anbieter
Unzufriedene Kunden wenden sich häufig erst dann an ein professionelles Unternehmen wie die Gebäudereinigung Frankfurt, wenn das vorherige Unternehmen nicht zufriedenstellend arbeitete. Zufriedenstellende Arbeit leisten seriöse Unternehmen, dabei berücksichtigen sie Kundenwünsche von Privatverbrauchern wie von großen Unternehmen. Faire Preise, eine gründliche Arbeitsweise und eine hochwertige Ausrüstung der Mitarbeiter mit notwendigen Arbeitsmaterialien können Verbraucher erwarten, wenn der Preis seriös und fair wirkt und nicht übertrieben niedrig.
Unseriöse Anbieter arbeiten oftmals unsauber, was zu Reklamation von Kunden führt. Im schlimmsten Fall richten schlechte Handwerker Schäden an, was teure Folgen hat. Mit schlechtem Werkzeug ausgestattete Anbieter arbeiten weniger effizient und korrekt. Das nimmt mehr Zeit in Anspruch, die am Ende abgerechnet wird.
Weitere Tricks dubioser Handwerker sind:
- Die Arbeitszeit wird unnötig in die Länge gezogen
- Zuschläge werden abgerechnet, weil die Arbeit außerhalb der üblichen Arbeitszeiten stattfindet
- Sie stellen falsche Rechnungen ohne die erforderliche Umsatzsteuer aus
- Sie akzeptieren nur Barzahlung und keine Zahlung per Rechnung
- Für Materialien werden überhöhte Preise angesetzt
- Direkt nach der Arbeit erwarten sie die Unterschrift unter einem Abnahmeprotokoll
Die Rechte von Verbraucher
Ist der Auftraggeber nicht zufrieden mit der Arbeit, sollte niemals die Unterschrift unter einem Abnahmeprotokoll erfolgen. Andernfalls können nur noch sehr grobe Mängel reklamiert werden. Generell haften Handwerker zwei Jahre für ihre Leistung, am Bau sind es fünf Jahre. Die Handwerkskammer vor Ort ist der beste Ansprechpartner bei Streitigkeiten mit Unternehmen aus dem Handwerker. Die Schlichtung der örtlichen Handwerkskammer ist jedoch nur der letzte Schritt.
Das korrekte Vorgehen bei einer Reklamation sieht zunächst die schriftliche Bitte zur Nachbesserung vor, dabei ist dem Handwerker eine Frist zu setzen von weniger als zwei Wochen. Der Handwerker hat zweimal die Möglichkeit, den Mangel an der Sache zu beseitigen. Bis zur Beseitigung des Mangels ist der Rechnungsbetrag nicht komplett zu beglichen. Damit hat der Auftraggeber ein finanzielles Druckmittel zur Hand.
Bildnachweis:
- Elektriker: Michal Jarmoluk










