Aus­le­gung von Wil­lens­er­klä­run­gen

Zeit­lich nach einem Ver­trags­schluss lie­gen­de Umstän­de kön­nen zwar den objek­ti­ven Inhalt der Wil­lens­er­klä­run­gen nicht mehr beein­flus­sen. Sie sind jedoch für die Ermitt­lung des tat­säch­li­chen Wil­lens und das tat­säch­li­che Ver­ständ­nis der an dem Rechts­ge­schäft Betei­lig­ten von Bedeu­tung 1.

Aus­le­gung von Wil­lens­er­klä­run­gen

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. März 2009 – II ZR 68/​08

  1. vgl. nur BGH, Urteil vom 16. Okto­ber 1997 – IX ZR 164/​96, NJW-RR 1998, 259; Urteil vom 26. Novem­ber 1997 – XII ZR 308/​95, NJW-RR 1998, 801, 803; Urteil vom 24. Juni 1988 – V ZR 49/​87, NJW 1988, 2878, 2879[]